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Playlist of Franz Josef Degenhardt

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  • Franz-Josef Degenhardt - Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    5:05

    Liedermacher

  • Deutscher Sonntag

    6:09

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    Deutscher Sonntag · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

    Auto-generated by YouTube.

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  • Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    5:03

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    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Franz Josef Degenhardt-Wölfe mitten in mai

    6:44

    schönes lied

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  • Franz-Josef Degenhardt - In den guten alten Zeiten

    6:13

    Dort im Südrandkrater, hinten an der Zwischenkieferwand,
    wo im letzten Jahre noch das Pärchen Brennesseln stand,
    wo es immer, wenn der Mond sich überschlägt, so gellend lacht,
    drüben haust in einem Panzer aus der allerletzten Schlacht
    jener Kerl mit lauter Haaren auf dem Kopf und im Gesicht,
    zu dem, wenn es Neumond ist, unser ganzer Stamm hinkriecht.
    Jener schlägt ein Instrument aus hohlem Holz und Stacheldraht
    und erzählt dazu, was früher sich hier zugetragen hat
    in den guten alten Zeiten.

    Damals konnte, wer da wollte, auf den Hinterkrallen stehn.
    Doch man fand das Kriechen viel bequemer als das Aufrechtgehn.
    Der Behaarte sagt, sie seien sogar geflogen, und zwar gut.
    Aber keiner fand je abgebrochene Flügel unterm Schutt.
    Über Tage und in Herden lebten sie zur Sonnenzeit,
    doch zum Paaren schlichen sie in Höhlen, immer nur zu zweit.
    Ihre Männchen hatten Hoden und ein bißchen mehr Gewicht,
    doch ansonsten unterschieden sie sich von den Weibchen nicht
    in den guten alten Zeiten.

    Damals wuchsen fette Pflanzen überall am Wegesrand,
    doch sie abzufressen galt als äußerst unfein in dem Land.
    Man verzehrte Artgenossen, selbst das liebenswerte Schwein,
    doch die aufrecht gehen konnten, fraß man nicht, man grub sie ein.
    Manchmal durfte man nicht töten, manchmal wieder mußte man.
    Ganz Genaues weiß man nicht mehr, aber irgendwas ist dran.
    Denn wer Tausende verbrannte, der bekam den Ehrensold,
    doch erschlug einen einz'lnen, hat der Henker ihn geholt
    in den guten alten Zeiten.

    Wenn ein Kind ganz nackt und lachend unter einer Dusche stand,
    dann bekam es zur Bestrafung alle Haaren abgebrannt.
    Doch war's artig, hat's zum Beispiel einen Panzer gut gelenkt,
    dann bekam es zur Belohnung um den Hals ein Kreuz gehängt.
    Man zerschlug ein Kind, wenn es die Füße vom Klaver zerbiß,
    doch man lachte, wenn's dem Nachbarkind ein Ohr vom Kopfe riß.
    Blut'ge Löcher in den Köpfen zeigte man den Knaben gern,
    doch von jenem Loch der Löcher hielt man sie Hieben fern
    in den guten alten Zeiten.

    Alle glaubten an den unsichtbaren gleichen Manitu,
    doch der Streit darüber, wie er aussah, ließ sie nicht in Ruh.
    Jene malten ihn ganz weiß und andre schwarz oder gar rot,
    und von Zeit zu Zeit, da schlugen sie sich deshalb einfach tot.
    Ob die Hand ganz rot von Blut war und die Weste schwarz von Dreck,
    das war gleich, wenn nur die Haut ganz weiß war, ohne jeden Fleck.
    Und den Mischer zweier Farben federte und teerte man
    oder drohte ihm für nach dem Tode Feuerqualen an
    in den guten alten Zeiten.

    Und wer alt war, galt als weise, und wer dick war, galt als stark.
    Und den fetten Greisen glaubte man aufs Wort und ohne Arg.
    Und wenn Wolken sich am Abend färbten, freute man sich noch,
    und man fraß ganz ruhig weiter, wenn die Erde brandig roch.
    Denn vom Himmel fiel noch Wasser, und die Sonne war noch weit,
    und der große Bär, der schlief noch, in der guten alten Zeit.
    Und die Erde drehte sich nicht plötzlich rückwärts und im Kreis.
    Doch man schaffte rüstig, bis es dann gelang, wie jeder weiß.
    Und da war Schluß mit jenen Zeiten,
    mit den guten alten Zeiten.

    Und so hocken wir bei Neumond an der Zwischenkieferwand,
    wo im letzten Jahre noch das Pärchen Brennesseln stand.
    Und wir lauschen dem Behaarten, der sein Instrument laut schlägt.
    Und wir lauschen, lauschen, lauschen nächtelang und unbewegt.
    Und wir träumen von den guten alten Zeiten und dem Land,
    wo man überall und jederzeit genug zu fressen fand.
    Unsre Stammesmutter streichelt unser Jüngstes mit den Zehn,
    manchmal seufzt sie: „O ihr Brutgenossen, war das früher schön
    in den guten alten Zeiten.

  • Das Testament

    3:54

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    Das Testament · Franz Josef Degenhardt

    Junge Paare auf Bänken (Franz Josef Degenhardt singt Georges Brassens)

    ℗ 1986 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1986-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Gert Hauke
    Composer Lyricist: Georges Brassens
    Author: Franz Josef Degenhardt

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  • Der schwarze Mann

    2:27

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    Der schwarze Mann · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

    Auto-generated by YouTube.

  • Die Kumpanei

    5:10

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    Die Kumpanei (Da hocken die Kumpanen) · Franz Josef Degenhardt

    Wenn der Senator erzählt...

    ℗ 1968 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1968-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Große Schimpflitanei

    4:14

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    Große Schimpflitanei · Franz Josef Degenhardt

    Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen

    ℗ 1973 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1973-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Claus Schuster
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Reggae

    7:08

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    Reggae · Franz Josef Degenhardt

    Der Wind hat sich gedreht im Lande

    ℗ 1980 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1980-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Gerd Henjes
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Drei Kugeln

    3:09

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    Drei Kugeln · Franz Josef Degenhardt

    Rumpelstilzchen

    ℗ 1963 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1963-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Der, der meine Lieder singt

    4:48

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    Der, der meine Lieder singt · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Hochzeit

    4:25

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    Hochzeit · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

    Auto-generated by YouTube.

  • Franz Josef Degenhardt - Lied für die ich es sing 1987

    5:20

    Franz Josef Degenhardt - Lied für die ich es sing 1987

    Dieses Lied ist für Pastor Klaus,
    weil - der liess in sein Pastorhaus
    nachts jemand, den hat er nicht gekannt,
    Beine und Füsse verbrannt
    Der war gestolpert kurz vorm Ziel'
    und weil der Strommast zu früh umfiel.
    Pastor Klaus hat sofort kapiert,
    Die Angst hat sein' Hals zugeschnürt.
    Aber er hat das Blut gestillt
    und hat die Wunden gesalbt und geölt,
    und er linderte die Pein
    mit Canabis und rotem Wein.
    Pastor Klaus, bist nur Pastor, schwach
    glaubst du nur an ein Leben danach.
    Doch wenn du stirbst, kommst du ganz schnell
    au père éternel.

    Dies' Lied ist für Rosemarie,
    weil - bei der Kripo, da hat sie
    einen einfach nicht wiedererkannt,
    einen aus Morgenland.
    Der war aus der Bank rausgerannt,
    und die Pistole noch in der Hand,
    lief auf sie zu, und sie blieb stehn.
    Sie hat sein Gesicht gesehn.
    Aber wie er jetzt so da stand
    zwischen zwei Deutschen und an der Wand
    mit diesem schrecklich verlorenen Gesicht,
    sagte sie: Der war es nicht.
    Rosemarie, bist nur Rentnerin,
    und die Belohnung, die ist jetzt hin.
    Aber du lachst und weisst, deinen Lohn,
    hast du ja schon.

    Dieses Lied ist für die Richter, die
    sich vor Raketen bei Eis und Schnee
    auf die Strasse setzten und sie
    blockierten. Das gab es noch nie!
    Solche wie ihr haben immer nur
    so gerichtet wie's immer schon war
    und geschielt, ob der Chefpräsident
    euch winkt, eure Namen nennt.
    Ihr habt gebrochen mit diesem Brauch
    und habt gezeigt, anders geht's auch.
    Mehr ist das als nur ein Hoffnungsstrahl.
    Das funkelt und funkt überall.
    Einfache Richter seid ihr nur, doch
    eure Namen, die nennt man noch,
    wenn den Namen vom Chefpräsident
    längst keiner mehr kennt

    Und für Natascha Speckenbach
    ist dieses Lied, weil die gibt nicht nach;
    sagt, es ginge nicht, dass sie sich schont
    im Viertel, da wo sie jetzt wohnt
    Geht mit den Arbeitslosen aufs Amt,
    steht, meist allein noch am Info-Stand,
    macht mit den Frauen aus der Türkei
    Deutsch und noch so allerei.
    Haare noch wie Tomatensaft,
    immer noch gibt sie den anderen Kraft.
    Aber die Ärzte geben ihr klar
    höchstens noch anderthalb Jahr.
    Natascha Speckenbach von der Ruhr,
    bist eine schlichte Genossin nur,
    aber unsterblich bist du ganz klar
    noch nach anderthalb Jahr.

    Pastor Klaus und Rosemarie,
    Natascha Speckenbach und auch die
    Richter. Und gibt auch noch paar mehr;
    kommen von überall her.
    Die machen vieles so ohne Netz
    und, wenn es nottut, auch ohne Gesetz,
    und tun auch oft was ganz ungeschützt,
    was ihnen gar nicht nützt.
    Überhaupt nicht auf der Höhe der Zeit,
    sind sie vor fremder Not nicht gefeit
    Einige glauben sogar daran,
    dass man das alles noch ändern kann.
    Ob das so kommt und ob das so geht '
    das weiss ich nicht mehr. Ich sing nur dies Lied.
    Doch ohne die, für die ich es sing
    hätt' alles kein' Sinn.

  • Auf der Espresso-Maschine

    2:39

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    Auf der Espresso-Maschine · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Sacco und Vanzetti

    3:17

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    Sacco und Vanzetti · Franz Josef Degenhardt

    Mutter Mathilde

    ℗ 1972 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1972-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Claus Schuster
    Composer: Ennio Morricone
    Author: Joan Baez
    Translator: Franz Josef Degenhardt

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  • Wölfe mitten im Mai

    6:39

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    Wölfe mitten im Mai · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Franz-Josef Degenhardt - Alter Sozialdemokrat

    3:10

    ...sagt der alte Sozialdemokrat und spricht und sprich und spricht....

  • Franz-Josef Degenhardt - Weintrinker

    3:16

    Ich möchte Weintrinker sein...

    Der größte Liedermacher in der postfaschistischen BRD - FJ Degenhardt

  • Wenn der Senator erzählt...

    4:28

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    Wenn der Senator erzählt... · Franz Josef Degenhardt

    Wenn der Senator erzählt...

    ℗ 1968 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1968-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • In den guten alten Zeiten

    6:13

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    In den guten alten Zeiten · Franz Josef Degenhardt

    Väterchen Franz

    ℗ 1966 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1966-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Tango du Midi

    6:00

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    Tango du Midi · Franz Josef Degenhardt

    Lullaby zwischen den Kriegen

    ℗ 1983 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1983-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Gert Hauke
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Franz-Josef Degenhardt - Horsti Schmandhoff

    6:11

    Ein Lied über das postfaschistische Kleinbürgertum der BRD.

    Ihr, die Kumpanen aus demselben Viertel voller Ruß,
    aus gleichen grauen Reihenhäusern und aus gleichem Guß,
    mit gleicher Gier nach hellen Häusern, Rasen, Chrom und Kies,
    nach schlanken Frauen, Kachelbad - Kumpanen, die ihr dies
    fast alle heute habt und nur noch ungern rückwärts seht -,
    wenn ihr euch trefft, per Zufall, irgendwo zusammensteht,
    von neuen Dingen sprecht und über alte Witze lacht,
    und einer von euch fragt:
    Wer weiß, was Horsti Schmandhoff macht?
    Kumpanen, dann, dann fällt euch ein:
    Ihr wolltet mal genau wie Horsti Schmandhoff sein.

    Im passenden Kostüm der Zeit, stets aus dem Ei gepellt,
    hat er mit knappen Gesten eure Träume dargestellt -
    der Sohn einer Serviererin, der Horsti, schmal und blond,
    mit jenem Zug zum Höheren um Nase, Kinn und Mund,
    am Tag, als er ins Viertel kam und abends vor der Tür
    in Lederhose, weißem Hemd auf dem Schifferklavier
    sein Stückchen spielte,?Bergmannsglück?, und beim?Glückauf tara?
    die Locke aus der Stirne warf und in den Himmel sah ?
    schon da, Kumpanen - fällt?s euch ein? -?
    da wolltet ihr genau wie Horsti Schmandhoff sein.

    Auch, als er dann als Fähnleinführer, Hand mit Siegelring
    am Fahrtenmesser, das ganz los? als Ehrendolch da hing,
    in Halbschuhen, weißen Söckchen und mit kurzem Tänzeltritt
    und Wackelhintern neben seinem Fähnlein einherschritt
    und bald darauf in Uniförm auf Sonderurlaub kam,
    das Panzerkäppi schiefgesetzt, das Ekazwo abnahm,
    es zeigte und erzählte, wie er kurz vor Stalingrad
    12 Stalinorgeln, 50 Iwans plattgefahren hat,
    Kumpanen, da, gesteht euch ein,
    da wolltet ihr genau wie Horsti Schmandhoff sein.

    Und wie er dann im Khakizeug, den Kaugummi im Mund,
    mit Bürstenschnitt, als Amihelfer, rosig, dick und rund,
    bei Strathmanns an der Ecke stand und an ?ner Lucky sog,
    euch ?HeIIo, Boys? begrüßte, schleppend durch das Viertel zog
    und dann im schweren Ledermantel an ?nem Tresen stand,
    Hut im Nacken, Halstuch lose, Bierchen in der Hand,
    erzählte, wie er 42, kurz vor Stalingrad
    den General Paulus in den Arsch getreten hat.
    Kumpanen, da, gesteht euch ein,
    da wolltet ihr genau wie Horsti Schmandhoff sein.

    Auch als er später dann statt Bier nur Möselchen noch trank,
    den grünchangierenden Anzug trug, mit weichem Kreppsohlengang
    geschmeidig ins Lokal reinkam, am kleinen Finger schwang
    der Wagenschlüssel, wenn er dann sein?hay Barbary ba? sang,
    schließlich im offnen Jaguar mit Mütze, Pfeife, Schal,
    ein Mädchen auf dem Nebensitz, sehr blond und braun und schmal,
    im Schrittempo durchs Viertel glitt, genau vor Strathmanns Haus
    mal eben bißchen Gas zugab, der rechte Arm hing ?raus,
    Kumpanen, da, gesteht euch ein,
    da wolltet ihr genau wie Horsti Schmandhoff sein.

    Doch dann verschwand er, niemand wußte, wo er war und blieb,
    bis eine Illustrierte über Ukalula schrieb.
    Dort, hieß es, lebte hochgeehrt ein Weißer, und der wär
    ein Häuptling ünd des Präsidenten einz?ger Ratgeber.
    Da stand im Leopardenfell, den Schwanzquast an der Hand,
    die Fäuste in die Hüften gestemmt und um die Stirn ein Band,
    inmitten dreißig Weibern, alle nackt und schwarz und prall,
    ein fetter Horsti Schmandhoff, und der lächelte brutal.
    Kumpanen, da, gesteht euch ein,
    da wolltet ich nochmal wie Horsti Schmandhoff sein.

  • Horsti Schmandhoff

    6:18

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    Horsti Schmandhoff · Franz Josef Degenhardt

    Väterchen Franz

    ℗ 1966 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1966-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • So sind hier die Leute

    4:18

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    So sind hier die Leute · Franz Josef Degenhardt

    Wenn der Senator erzählt...

    ℗ 1968 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1968-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

    Auto-generated by YouTube.

  • Quantensprung

    5:43

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    Quantensprung · Franz Josef Degenhardt

    Quantensprung

    ℗ 2002 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 2002-01-01

    Producer: Kai Degenhardt
    Studio Personnel, Recording Engineer: Ulrike Hagemann
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Franz Josef Degenhardt - Dies Land ist unser Land

    7:01

    Dies Land ist unser Land vom kommunistischen Liedermacher Franz Josef Degenhardt.

  • Franz Josef Degenhardt - Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen

    4:38

    Aus dem Album Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen, erschienen 1973.



    Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen
    der Hammel ist gar überm Lauch
    Paprika soll uns im Halse brennen
    der reife Kartoffelschnaps auch
    Lachen wollen wir wieder wie damals
    bis morgens der Nachtvogel schreit
    Wieder gute Geschichten erzählen
    von damals und von dieser Zeit
    denn unsere Sache, unsere Sache, die steht nicht schlecht

    Sicher, wir sind ganz schön mitgenommen
    die Stimmen sind heiser vom schreien
    Töne gibts da manchmal im Lachen
    da muss man schon vorsichtig sein
    Misstrauisch sind wir beim Spass geworden
    nein machen wir uns da nichts vor
    Schmaler Verdacht in den Augenwinkeln,
    die Hand am geschlitzten Ohr
    Doch unsere Sache, unsere Sache, die steht nicht schlecht

    Erzählt von euren Fahrten, Genossen
    von Chile und wie man da singt
    Hanoi, von den Großen unbesiegt
    und wie man die Ernte einbringt
    Vom Vollmond über Havanna der Schönen
    im Schutz von Raketen aus Stahl
    vom Donetz erzählt, von georgischen Festen
    erzählt bei unserem Mahl
    denn unsere Sache, unsere Sache, die steht nicht schlecht

    Sicher sind auch unsere Schwierigkeiten
    das einfache ist ziemlich schwer
    Vorsicht ist in unsere Träume geschlichen
    die Maultrommel spielen wir nicht mehr
    erzählt aber von den Streiks und Aktionen
    von den Festen und von unserem Spass
    und wie allmählig die Steine tanzten
    die Mauern aus Dummheit und Hass
    und unsere Sache, unsere Sache, die steht nicht schlecht

    Also kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen
    der Hammel ist gar überm Lauch
    Paprika soll uns im Halse brennen
    der reife Kartoffelschnaps auch
    Harmonika spielen wir und Trompeten
    elektrischen Bass und Schalmei
    und werden noch unter den Bäumen liegen
    wenn morgens der Nachtvogel schreit
    denn unsere Sache, unsere Sache, die steht nicht schlecht
    denn unsere Sache, unsere Sache, die steht nicht schlecht.

  • Befragung eines Kriegsdienstverweigerers

    4:44

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    Befragung eines Kriegsdienstverweigerers (Live In Germany / 1978) · Franz Josef Degenhardt

    Liederbuch - Von damals und von dieser Zeit

    ℗ 1978 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1978-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt
    Author: Not Applicable

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  • Umleitung

    3:25

    Provided to YouTube by Universal Music Group

    Umleitung · Franz Josef Degenhardt

    Väterchen Franz

    ℗ 1966 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1966-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Rumpelstilzchen

    4:17

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    Rumpelstilzchen · Franz Josef Degenhardt

    Rumpelstilzchen

    ℗ 1963 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1963-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

    Auto-generated by YouTube.

  • Franz Josef Degenhardt - Befragung Eines Kriegsdienstverweigerers - politisches liedgut

    4:29

    Franz Josef Degenhardt - Befragung Eines Kriegsdienstverweigerers - [politisches liedgut]

  • Franz-Josef Degenhardt: Der anachronistische Zug Oder Freiheit, die sie meinen

    8:00

    Von Degenhardts (*03.12.1931 - +14.11.2011) Album: Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen (1973), basierend auf Bertolt Brechts Gedicht Der anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy

  • Umleitung

    4:15

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    Umleitung (Live In Germany / 1978) · Franz Josef Degenhardt

    Liederbuch - Von damals und von dieser Zeit

    ℗ 1978 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1978-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt
    Author: Not Applicable

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  • Franz-Josef Degenhardt - P.T. aus Arizona

    4:00

    Franz-Josef Degenhardt - P.T. aus Arizona

  • Befragung eines Kriegsdienstverweigerers

    4:05

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    Befragung eines Kriegsdienstverweigerers · Franz Josef Degenhardt

    Mutter Mathilde

    ℗ 1972 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1972-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Claus Schuster
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

    Auto-generated by YouTube.

  • Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen

    4:41

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    Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen · Franz Josef Degenhardt

    Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen

    ℗ 1973 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1973-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Claus Schuster
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Franz Josef Degenhardt - Vorstadtfeierabend

    3:52

  • Diesmal werd ich nicht

    3:28

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    Diesmal werd ich nicht · Franz Josef Degenhardt

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

    ℗ 1965 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1965-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt

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  • Franz Josef Degenhardt - Notar Bolamus

    4:48

    Franz Josef Degenhardt - Notar Bolamus

  • Die Wallfahrt zum Big Zeppelin

    6:35

    Provided to YouTube by Universal Music Group

    Die Wallfahrt zum Big Zeppelin (Live At Meistersingerhalle, Nürnberg) · Franz Josef Degenhardt

    Die Wallfahrt zum Big Zeppelin

    ℗ 1971 Electrola, a division of Universal Music GmbH

    Released on: 1971-01-01

    Producer: Jimmy Bowien
    Studio Personnel, Recording Engineer: Uve Peters
    Composer Lyricist: Franz Josef Degenhardt
    Author: Not Applicable

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  • Franz-Josef Degenhardt - Tonio Schiavo

    3:44

    F.J. Degenhardt Tonio Schiavo

  • Degenhardt TV: Große Schimpflitanei 1973

    5:55

    Große Schimpflitanei

    zusammengestellt aus den zahlreichen Schreiben an den Dichter und Sänger

    1. Gesang
    Lieber Doktor Degenhardt.
    Drecksau mit dem Ulbrichtbart,
    Zonenknecht, Sowjetspion.
    warte nur Dich kriegn' wir schon
    Rote Wanze. Schweinehund,
    Jauche spritzt aus deinem Mund,
    Abschaum von der schlimmsten Art.
    Gaskammer für Degenhardt.
    Stalin- Bolsche- Kommunist,
    daß du bald verrecket bist.

    2. Gesang
    Sprücheklopfer und Ästhet
    ohne Progressivität,
    kleiner Hofnarr, Bürgersohn,
    hast nur Alibifunktion.
    Konterrevolutionär,
    Feigling, Spießer, Kleinbürger
    auf dem Einzelgängertrip
    mit der Klampfenpolitik,
    mieser Traditionalist,
    daß du bald verrecket bist.

    3. Gesang
    Sehr geehrter Linksanwalt,
    gehörst ganz einfach abgeknallt,
    superkrimineller Star.
    Gangster im Gerichtstalar,
    Sprengstoffdealer, Bombenfranz,
    Meinhofbumser - ab den Schwanz,
    rote Advokatensau,
    hau ich dir die Fresse blau,
    Anarchist und Linksfaschist.
    daß du bald verrecket bist.

    4. Gesang
    Etablierter Millionär,
    wo sind deine Kohlen her?
    hast 'ne Villa im Tessin
    und 'nen Puff in Westberlin,
    fährst 'n roten Cadillac,
    fette Laus am Wohlstandssack,
    die vom Sozialismus singt,
    und dabei Campagner trinkt,
    Ausbeuter, Kapitalist,
    daß du bald verrecket bist.

    Abgesang
    Meinem alten Schutzpatron,
    Dieb und Dichter, Franz Villon,
    sing' ich oft auf seinem Grab,
    lacht der sich die Eier ab
    über diese Litanei,
    und dann singen wir zu zwei:
    Wenn ich an dem Galgen häng
    und mir wird der Hals zu eng,
    weiß nur ich, wer da so log
    und wie schwer der Arsch mir wog.

    Textfassung aus den 90er Jahren:

    Große Schimpflitanei
    zusammengestellt aus den zahlreichen Schreiben an den Dichter und Sänger

    1. Gesang
    Lieber Doktor Degenhardt.
    Drecksau mit dem Ulbrichtbart,
    Zonenknecht, Sowjetspion.
    Hofsänger der Reaktion,
    Kreml-Barde. Schweinehund,
    Jauche spritzt aus deinem Mund,
    Abschaum von der schlimmsten Art.
    Gaskammer für Degenhardt.
    Revisionist - Kommunist,
    daß du bald verrecket bist.

    2. Gesang
    Sprücheklopfer und Ästhet
    ohne Progressivität,
    kleiner Hofnarr, Bürgersohn,
    hast nur Alibifunktion.
    Konterrevolutionär,
    Feigling, Spießer, Kleinbürger
    auf dem Einzelgängertrip
    mit der Klampfenpolitik,
    mieser Traditionalist,
    daß du bald verrecket bist.

    3. Gesang
    Sehr geehrter Linksanwalt,
    gehörst ganz einfach abgeknallt,
    superkrimineller Star.
    Gangster im Gerichtstalar,
    Sprengstoffdealer, Bombenfranz,
    Terrorist, ab mit dem Schwanz,
    rote Advokatensau,
    hau ich dir die Fresse blau,
    Anarchist und Linksfaschist.
    daß du bald verrecket bist.

    4. Gesang
    Etablierter Millionär,
    wo sind deine Kohlen her?
    hast 'ne Villa im Tessin
    und 'nen Puff in Westberlin,
    fährst 'n roten Cadillac,
    fette Laus am Wohlstandssack,
    die vom Sozialismus singt,
    dabei kifft und Krimsekt trinkt,
    Ausbeuter, Kapitalist,
    daß du bald verrecket bist.

    Abgesang
    Meinem alten Schutzpatron,
    Dieb und Dichter, Franz Villon,
    sing ich oft auf seinem Grab,
    lacht der sich die Eier ab
    über diese Litanei,
    und dann singen wir zu zwei:
    Wenn ich an dem Galgen häng
    und mir wird der Hals zu eng,
    weiß nur ich, wer da so log
    und wie schwer der Arsch mir wog.

  • Degenhardt TV: Interview NDR 1990

    6:34

    FRANZ JOSEF DEGENHARDT wurde 1931 in Schwelm/Westfalen geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Freiburg/Br. und Köln, arbeitete von 1961 bis 1969 als Assistent für Europäisches Recht an der Universität Saarbrücken und promovierte 1966 zum Dr. jur. 1968 übernahm er die Verteidigung von Angehörigen der Außerparlamentarischen Opposition. Seit 1969 war er als Rechtsanwalt tätig.
    Mit der Veröffentlichung der ersten Schallplatte Zwischen Null Uhr Null und Mitternacht (später Rumpelstilzchen) im Jahre 1963 begann seine Tätigkeit als Liedermacher. Durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen prägte er das Genre des politischen Liedes für den deutschsprachigen Raum wie kein Zweiter. Bis zum Jahr 2008 erschienen 29 Schallplatten/CDs mit insgesamt 298 Titeln.
    Zu den wichtigsten literarischen Veröffentlichungen Degenhardts gehören die Romane Zündschnüre (1973), Brandstellen (1975), Die Mißhandlung (1979), Der Liedermacher (1982), Die Abholzung (1985), Der Mann aus Fallersleben (1991 unter dem Titel August Heinrich Hoffmann, genannt von Fallersleben) und Für ewig und drei Tage(1999).

  • Hannes Wader Alter Freund

    3:54

    Hannes Wader trägt sein dem verstorbenen Liedermacher Franz Josef Degenhardt gewidmetes Lied Alter Freund vor.

  • Franz Josef Degenhardt - Rondo pastorale

    4:45

    Aus dem Album Wildledermantelmann, erschienen 1977.

    Rondo pastorale

    Ja. war nicht leicht, euch hier zu finden, weil, die Hecke steht sehr hoch und dicht.
    Und ein Namensschild an dem kaputten Törchen gibt es ja auch nicht.
    Nein, ihr habt euch nicht verändert, bißchen dünner seid ihr vielleicht,
    und eure selbstgewebten Kleider stehn euch gut - nein, ich mein, sind gesund.
    Ja, der Garten ist phantastisch, wuchert wild, ich riech den Thymian.
    Nein, eure Hände sind ganz trocken, fühlt sich überhaupt nicht fiebrig an.
    Ja, das Mädchen am Klavier da zwischen Fliederbüschen ist Aimée,
    und ihr Haarkranz ist aus Kresse, spielt das gleiche Stück wie eh und je.

    Ja. euer Haus aus Ziegelsteinen ist sehr alt und schön das Dach aus Ried.
    Eure Tomaten schmecken wirklich nach Tomaten, So, wie ihr sie zieht.
    Nein, die Sonne, die auf unsren Händen mit dem Schatten spielt, ist nicht zu heiß.
    Und ich spüre keine Angst und keine Kälte hier in eurem Kreis.
    Ja, die Jahre zähl'n nach Jahren, in den Städten merkt man das nicht mehr.
    Ja, unser Kampf ist noch der gleiche, und noch immer ist er ziemlich schwer.
    Nein, ihr seid nicht abgehauen, wie man das so einfach daherquatscht.
    Und ihr habt auch eure Gründe. Niemand sagt, ihr wärt reichlich vermatscht.

    Ja. ich trinke noch ein Glas von eurem schwarzen Hagebuttenwein,
    und ich streichele die Katzen auf dem Tisch, den Hund an meinem Bein.
    Ja, verstreut sind die Genossen, die von damals, ja, und einige ruhn.
    Aber viele machen weiter, und sie wissen auch, warum sie's tun.
    Nein, ich weiß nicht, warum Rudi nichts von der Enzymbedüngung hält.
    Ja, das Dach werdet ihr flicken, eh der große Regen wieder fällt.
    Nein, daß Ulrike in Peru bei Indianern lebt, das glaub ich nicht.
    Ja. Aimée spielt wirklich gut. Nein, ist nicht wichtig, daß sie gar nicht spricht.

    Ja, auf Autobahnen wandern mit den Kindern, das wär wirklich schön.
    Nein, aus den Beton-Miethäusern bricht noch immer nicht das alte, junge Grün.
    Ja, eure Weidenflöten klingen wie wenn Hirtenflöten abends flehn.
    Nein, laßt mich sitzen. wenn ihr tanzt, und so allmählich muß ich jetzt auch gehn.
    Ja, vielleicht komm ich mal wieder, so in sieben Jahren oder zehn.
    Und die Rosenhecke wuchert immer weiter. Ich werd euch nicht sehn.
    Ein Klavier hör ich und Flöten, und ich rat, woher die Töne wehn.
    Und ich werd nochmal versuchen, ehrlich, euch auch wirklich zu verstehn.

    .............................................

    Rondo pastorale

    Ναι. δεν ήταν εύκολο να βρεθεί εδώ, επειδή η φράκτης είναι πολύ υψηλή και πυκνή.
    Και υπάρχει όνομα ετικέτας σχετικά με το σπασμένο πύλη υπάρχει ούτε.
    Οχι, εσείς δεν έχουν αλλάξει, είσαι λίγο πιο λεπτό, ίσως,
    και τη δική υφαντά ρούχα σας φαίνονται καλές σε σας - όχι, Θέλω να πω. είναι υγιείς.
    Ναι, ο κήπος είναι φανταστική, φυτρώνει άγριο, μπορώ μυρωδιά του θυμαριού.
    Οχι, τα χέρια σας είναι στεγνά! σε καμία περίπτωση δεν αισθάνεται καθόλου πυρετώδη.
    Ναι, η κοπέλα στο πιάνο, μεταξύ των πασχαλιά θάμνους, Αιμεε είναι.
    στεφάνι τα μαλλιά της είναι κατασκευασμένο από κάρδαμο, - .
    παίζει το ίδιο κομμάτι όπως πάντα.

  • Franz-Josef Degenhardt - Tarantella

    5:47

    Wer der Erste war, wusste schon bald keiner mehr,
    Doch wahrscheinlich der bucklige Handelsvertreter,
    Der mitten am Tag seine Kleider zerriss
    Alsd ie schwarz-weiß gestreifte Tarantel ihn biss.
    Er hüpfte und tanzte die Straße entlang
    Wobei er mit Hüfte und Armen schwang:
    Eins und Zwei Drei und Vier Fünf Sechs tadumm
    Und bei Dreißig dann einmal im Kreise herum.

    So tanzt man seit jeher die Tarantella, die Tarantella, die Tarantella,
    So tanzt man seit jeher die Tarantella, die Tarantella.

    Der Bucklige biss einer Hausfrau ins Knie,
    Als sie an der Haustür Ich kaufe nichts schrie.
    Und die Frau hieb die Zähne in ihren Mann,
    Als er neben ihr lag und zu schnarchen begann.
    Und der Mann schlüpfte diesmal am anderen Tag
    Nicht dem Chef ins Gesäß sondern schnappte danach.
    Und der Chef fuhr mit gläßernem Spinnenblick
    Seiner Ehefrau während sie schlief ins Genick.

    Beim Leichenschmauß tanzte man die Tarantella, die Tarantella, die Tarantella,
    Beim Leichenschmauß tanzte man die Tarantella, die Tarantella.

    Die Frau verbrannte bis auf ihr Gebiss,
    Das der Feuerbestatter gleich mitgehen hieß.
    Er brach der Prothese die Goldzähne aus
    Und trug sie ins städtische Pfandleiherhaus.
    Der Pfandleiher, der sie recht schmuddelig fand,
    Zerschnitt sich beim Säubern an ihnen die Hand,
    Und er ließ am Abend beim Skatspielen gehn
    Und da wars um den Finger des Kiebitz geschehn.

    Der tanzte besessen die Tarantella, die Tarantella, die Tarantella,
    Der tanzte besessen die Tarantella, die Tarantella.

    Und er riss dann am Sonntag beim Meisterschaftsspiel
    Als ein Tor gegen die schwarze Vereinsmanschaft fiel
    Dem jubelnden Sportsfreund vom weißen Verein,
    Der vor Freude hochsprang ein Stück Fleisch aus dem Bein.
    Und der fiel dann gleich über den Nebenmann her
    Und da wartete keiner der Sportfreunde mehr.
    Ob schwarz oder weiß wurde bald einerlei
    Bei der schwarz-weiß gestreiften Tarantelei.

    Man tanzte verbissen die Tarantella, die Tarantella, die Tarantella,
    Man tanzte verbissen die Tarantella, die Tarantella.

    Von da an fehlt jede vereinzelte Spur,
    Historiker die berichten uns nur:
    Ein schwarz-weiß gestreiftes Tarantelinsekt
    So groß wie ein Fussballplatz tanzte direkt
    Zur Stadt hinaus weiter und bis an den Rand
    Jenes Kraters, der einmal beim Planspiel entstand.
    Aber achttausend Klafter der Sturz währte lang
    Und so hörte man lange noch den Gesang:

    Jetzt tanzen wir wieder die Tarantella, die Tarantella, die Tarantella,
    Jetzt tanzen wir wieder die Tarantella, die Tarantella.

    Nach zwölf Lichtjahren fand dort ein Hirte im Gras
    Einen Schneidezahn, der eine Elle maß.
    Er schnitzte sich gleich eine Flöte damit,
    Die ihm beim Flöten die Lippen zerschnitt.
    Er hüpfte zur Stadt hinein, tanzte und sprang
    Wobei er mit Hüfte und Armen schwang.
    Eins und Zwei Drei und Vier Fünf Sechs tadumm
    Und bei Dreißig dann einmal im Kreise herum.

    So tanzt man seit jeher die Tarantella, die Tarantella, die Tarantella,
    So tanzt man seit jeher die Tarantella, die Tarantella.

  • Degenhardt TV: Tonio Schiavo 1993

    3:23




    Konzert in der Räucherei Kiel aus dem Jahr 1993.

    Tonio Schiavo (1966)

    Das ist die Geschichte von Tonio Schiavo,
    geboren, verwachsen im Mezzo-giorno.
    Frau und acht Kinder, un drei leben kaum,
    und zweieinhalb Schwestern in einem Raum.
    Tonio Schiavo ist abgehaun.
    Zog in die Ferne,
    ins Paradies,
    und das liegt irgendwo bei Herne.

    Im Kumpelhäuschen oben auf dem Speicher
    möt zwölf Kameraden vom Mezzo-giorno
    für hundert Mark Miete und Licht aus um neun,
    da hockte er abends und trank seinen Wein,
    manchmal schienen zum Dachfenster rein
    richtige Sterne
    ins Paradies,
    und das liegt irgendwo bei Herne.

    Richtiges Geld schickte Tonio nach Hause.
    Sie zählten´s und lachten im Mezzo-giorno.
    Er schaffte und schaffte für acht auf dem Bau.
    Und dann kam das Richtfest und alle waren blau.
    Der Polier, der nannte ihn Itaker-Sau.
    Das hört er nicht gerne
    im Paradies,
    und das liegt irgendwo bei Herne.

    Tonio Schiavo, der zog sein Messer,
    das Schnappmesser war´s aus dem Mezzo-giorno.
    Er hieb´s in den fetten Bauch vom Polier,
    und daraus floss sehr viel Blut und viel Bier.
    Tonio Schiavo, den schnappten gleich vier.
    Er sah unter sich Herne,
    das Paradies,
    und das war gar nicht mehr so ferne.

    Und das ist das Ende von Tonio Schiavo,
    geboren, verwachsen im Mezzo-giorno:
    Sie warfen ihn zwanzig Meter hinab.
    Er schlug auf das Pflaster und zwar nur ganz knapp
    vor zehn dünne Männer, die waren müde und schlapp,
    die kamen grad aus der Ferne - aus dem Mezzo-giorno -
    ins Paradies,
    und das liegt irgendwo bei Herne.

  • Franz Josef Degenhardt - Ballade von der schönen alten Stadt

    8:29

    Ballade von der schönen alten Stadt
    und von dem listigen Lehrer

    Das ist die alte schöne Stadt,
    viel zu schöne, viel zu alte,
    alte schöne, schöne alte Stadt:
    Giebel, Erker, Fachwerk, Fachwerk,
    weiße Nonnen, schwarzer Kaplan,
    gotische Marktfrauen und am Brunnen
    Tauben, Schüler, Bettelmann.
    Kopfsteinpflaster und Nuttengässchen.
    Pizzeria und Diskothek.
    Kaufhaus. Münster und Brezelbuden.
    Autostrich am Golgathaweg.
    Krankenkassen. Gericht und Banken,
    keine Fabrik. zwei Brauerein,
    Natoflugplatz, Piloten fallen
    manchmal nachts in die Häuser ein
    in dieser alten schönen Stadt,
    viel zu schönen, viel zu alten,
    alten schönen, schönen alten Stadt.

    Die ist älter als tausend Jahre,
    schlief dann nach dem Bauernkrieg ein.
    Ein paar Bundschuh stehn im Museum,
    sollen dem Volk eine Lehre sein.
    Mancher wollte die Stadt schon wecken
    mit seinem heißen roten Kuß.
    '48 im heißen Märzen
    fiel am Rathaus sogar ein Schuß.
    '18 fiel im roten November
    auch ein roter Sozialdemokrat.
    Aber Bischof,. Bürger und Banken
    wachten über den Schlaf der Stadt,
    dieser alten schönen Stadt,
    viel zu schönen, viel zu alten,
    alten schönen, schönen alten Stadt.

    Ja, und es wird in alten Mären
    heute noch wunders viel geseit,
    wie Bischof, Bürger und Banken wachten
    über den Schlaf im dritten Reich.
    Einen, der keine Märchen erzählte,
    und der sogar ein Lehrer ist,
    wollten sie aus der Stadt verjagen,
    was aber nicht gelungen ist.
    Zeigte, als man die Siedlung baute
    vor der Stadt am Kalvarienstieg,
    Schädel, Knochen und Zebrastreifen,
    waren nicht aus dem Bauernkrieg,
    vor der alten schönen Stadt,
    viel zu schönen, viel zu alten.
    alten schönen, schönen alten Stadt.

    Wieder bangen Bischof und Banken
    um den Zauber und Schlaf der Stadt.
    Gibt eine Hand voll von paar Leuten,
    die man nicht mehr unter Kontrolle hat.
    Machen eigene Kindergärten,
    haben ein leeres Haus besetzt,
    haben rote Punkte gemalt und
    Bank- und Beichtgeheimnis verletzt.
    Der Bischof hat die rote Ulrike
    auf einem Besen reiten sehn.
    Viele schlagen Haken und Kreuze,
    gibt aber immer mehr, die verstehn,
    in dieser alten schönen Stadt,
    viel zu schönen, viel zu alten.
    alten schönen, schönen alten Stadt.

    Ist wie damals zu Bundschuh-Zeiten,
    sagt der Lehrer, wie bei Joß Fritz.
    Viele kennt der listige Lehrer,
    sehr geduldig knüpft er das Netz.
    Spricht mit ihnen, knobelt mit ihnen,
    widerwillig kommt das Vertrauen,
    träumt mit Jusos und jungen Christen
    und konkretisiert ihren Traum.
    Manchmal, da möcht' er einfach ziehen
    dahin, wo es Umweltverschmutzung gibt.
    Schlote, Fabriken, aber dann bleibt er,
    weil er sie nämlich ziemlich liebt,
    diese alte schöne Stadt,
    viel zu schöne, viel zu alte,
    alte schöne, schöne alte Stadt.

    Ja, es ist schön herumzusitzen
    in dieser Stadt bei ihrem Wein,
    warten, bis letzte Häuserschatten
    holen die letzten Tauben ein.
    Ja, und es läuten Abendglocken
    Gassen, Brunnen und Marktplatz leer.
    Nach dem Mondlicht am Stadtgemäuer
    greift der taumelnde Weintrinker.
    Träum ich mit dem listigen Lehrer
    von einer aufgewachten Stadt
    ohne Bischof und Banken und ohne den Bürger
    der Angst vor dem Aufwachen hat
    von dieser alten schönen Stadt.
    nicht zu schönen, nicht zu alten,
    alten schönen, schönen alten Stadt.

  • Franz Josef Degenhardt - Grandola, vila morena

    3:31

    Grandola, vila morena ein Lied zur sozialistischen Nelkenrevolution in Portugal 1974 vom kommunistischen Liedermacher Franz Josef Degenhardt.

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